Regelmäßig nach Weihnachten und dann wieder im Sommer vor der „Bikinisaison“ sind die Zeitschriften voll mit den unterschiedlichsten Diäten. Am Jahresanfang soll dem Weihnachtsspeck der Garaus gemacht werden und vor der großen Reisewelle müssen die überflüssigen Pfunde rollen, um am Strand eine gute Figur zu machen. Kochen ohne Kohlenhydrate ist dabei immer eine beliebte Variante. Doch kann man überhaupt so einfach auf diese Kohlenhydrate verzichten?
Was man beim Kochen ohne Kohlenhydrate beachten muss
Kohlenhydrate stehen bei vielen Diäten ganz oben auf der Streichliste. Doch es ist auch Vorsicht geboten. Schließlich sind Kohlenhydrate neben Fett die wichtigsten Energielieferanten für den Organismus und der verbraucht ständig Energie. Der Stoffwechsel, die Atmung und beispielsweise das Herz sind immer in Betrieb und somit darauf angewiesen, ausreichend Treibstoff zu haben. Es gibt einen bestimmten Grundumsatz an Energie, der dem Körper zugeführt werden muss, damit er keinen Schaden nimmt. Unter diese erforderliche Menge sollte man nicht fallen, weder bei einer Diät und langfristig schon gar nicht. Nur wenn man mehr Kohlenhydrate aufnimmt als man verbraucht, dann setzt man die ungeliebten Fettpolster an. Die Maßeinheit für die Energie aus Kohlenhydraten wird in Kilojoule oder Kilokalorien angegeben. Der individuelle Grundumsatz ist abhängig vom Körpergewicht, dem Alter und der körperlichen Aktivität.
Richtig kochen ohne Kohlenhydrate
Kohlenhydrate befinden sich in fast allen Lebensmitteln, auch in Obst und Gemüse. Ganz ohne Kohlenhydrate zu koche, ist also praktisch unmöglich. Es gibt aber zahlreiche Lebensmittel, die einen sehr geringen Anteil an Kohlenhydraten enthalten. Dazu gehören beispielsweise Fleisch, Fisch und zahlreiche Gemüse- und Obstsorten. Allerdings kommt es bei einer kohlenhydratarmen Ernährung auch immer auf die Zubereitung an. Wenn man beispielsweise den Blumenkohl oder den Brokkoli üppig mit Käse überbackt, dann hat man statt eines kalorienarmen Gerichts gleich eine Kalorienbombe. Gleiches gilt für Panaden und fette Soßen. Fleisch und Fisch sollten deshalb möglichst nur gedünstet oder mit wenig Fett zubereitet werden. Die meisten Kohlenhydrate stecken in den sogenannten Sättigungsbeilagen wie zum Beispiel Nudeln, Reis und Kartoffeln. Diese sollten also nur in geringen Mengen auf den Tisch kommen.
Rezepte für das Kochen ohne Kohlenhydrate
Alle Arten von Gemüsegerichten eignen sich für eine kalorienbewusste Ernährung. Gemüse lässt sich durchaus sehr vielseitig zubereiten, zum Beispiel als Suppe, Eintopf oder Auflauf (aber bitte ohne Käse!). Man kann einfach verschiedene Gemüsesorten kurz in wenig Öl anbraten, um den Geschmack optimal herauszuarbeiten und dann in einer Tomatensoße garen. Auch Fisch und Fleisch kann man wunderbar im Backofen machen und spart dadurch reichlich Kalorien. Als Dessert empfiehlt sich beispielsweise ein leckerer Obstsalat. Kochen ohne Kohlenhydrate oder zumindest mit wenigen Kohlenhydraten ist also doch gar nicht so schwer.



